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Tagesberichte aus dem OL-Lager in Arcegno

9. Mai 2012

Samstag, 28. April
Roland, Lena, Hugi, Mündi

Auf geht’s im vollen Zug in Richtung Tessin. Trotz vollgestopften Abteilen und mehreren Warterunden beim Einstieg in den Bus nach Ascona kamen alle tiptop, rechtzeitig und mit sämtlichen Gepäckstücken im WKZ in Ascona an. Die Vorfreude auf die für viele erste MOM ihrer teilweise noch jungen OL Karriere war gross. Noch grösser waren Freude und Stolz, als alle wieder im Ziel und sämtliche Posten restlos richtig gestempelt waren. Auch ein steiler Einstieg in technisch forderndes Gelände kann motivierend wirken, wie sich in den nächsten Tagen zeigen sollte.

Sonntag 29. April
David, Timo, Severin, Jon

Heute waren wir am 4. Nationalen OL in Ascona. Da unsere Startzeiten weit auseinander lagen, fuhren wir zu verschiedenen Zeiten vom Haus weg.
Es hat den ganzen Tag nur einmal geregnet, also waren wir bereits nass bevor wir im Wettkampfzentrum ankamen. Dann zogen wir uns um und bereiteten uns für den Lauf vor. Zum Glück war heute der Weg zum Start einiges kürzer als gestern. Der Lauf war recht kurz und trotzdem spannend. Es hat uns sehr Spass gemacht. Alle fanden schliesslich doch noch alle Posten.
Nach langem Warten in der Festwirtschaft auf die letzten fuhren wir mit den Büsslis gestaffelt zurück. Nach dem Mittagessen besprachen wir unsere Routen mit den Leitern und zeichneten sie ein. Danach spielten wir, wegen dem schlechten Wetter, vor allem drinnen Spiele. Nur einige Verrückte gingen im Regen Ping-Pong spielen.
Nach stundenlangen Malefiz- und Scotland-Yard-Partien gab es endlich Kartoffelstock zum Abendessen. Danach musste die Küchencrew noch abwaschen und wir diesen Bericht schreiben bevor wir frei hatten.

Montag, 30. April
Andrea, Annalena, Annik, Sofia

Heute mussten wir um 7:30 aufstehen. Danach ging es ab auf den Cima di Medeglia. Es war ein sehr schönes, offenes Gelände. Am Morgen war das Wetter noch trocken, doch am Nachmittag begann es kurz vor dem Training, wie aus Kübeln zu regnen. Dennoch kämpften wir tapfer gegen den Regen an. Die Meisten kürzten die Bahn ein bisschen ab. Tropfnass kamen wir im Ziel an, wir mussten uns sofort umziehen. Im Lagerhaus hüpften wir rasch unter die warme Dusche. Daraufhin bekamen wir ein sensationelles Mahl von Chris, nämlich Reis Casimir. Als Dessert gab es noch Schoggicreme. Da Jon die Posten gesetzt, die ganze Bahn gelaufen ist, sowie alle Posten eingezogen hat, wurde er als Sisueli ernannt. Um 22.00 sollten wir eigentlich schlafen.

Dienstag, 1. Mai
Lukas, Florim, Björn, Michelle

Am Morgen konnten wir ein bisschen länger schlafen. Nach dem Morgenessen, in voller Ausrüstung, spielten wir ein Ligretto Turnier für die Lager – Olympiade. Danach gings los, denn heute stand die 1.Mai Staffette in Collina d`Oro auf dem Trainingsprogramm. Zuvor wurde Jon zum Sisueli des gestrigen Tags gekrönt. An der Staffette war es am Anfang sehr regnerisch. Die Leiter starteten für die Gruppen das Rennen um 13:00. Die Atmosphäre war genial. Von unserem Lager kam Martin als erster ins Ziel. Die Nächsten standen schon bereit. Die Strecken waren rutschig und glitschig. Viele Teilnehmer kamen motiviert und dreckig ins Ziel. Das Wetter wurde immer besser.
Doch leider wurden manche Teams disqualifiziert. Aber der Spass war bei allen da.
Als Überraschung gingen fast alle ins Hallenbad Lido in Locarno. Die andern besichteten Lugano.
Zum Abendessen gab es feine Älpermaggaronen, zum Dessert feine Cremeschnitte.

Mittwoch, 2.Mai
Mikael, Jan, Maurice

Heute Morgen hatten wir nach dem Aufstehen und dem Morgenessen einen spannenden Team-OL bei trockenem Wetter. Der OL fand in der Nähe von Bellinzona statt. Es war ein sehr spannendes und aufschlussreiches Training in ausgeglichenen 2er-Teams. Da es am Abend noch einen Nacht-OL gab und es Mittwoch war, stand nach dem Mittagessen nichts auf dem Programm und viele von uns lieferten sich ein spannendes Rugby-Spiel (Zum Glück verletzte sich niemand ernsthaft.) Am Abend fand dann das Nacht-OL Training bei Arcegno in der Nähe des Lagerhauses statt. Um zu verhindern dass einige Läufer vor Angst schreiend aus dem Wald rennen, konnten wir auch in kleinen Gruppen laufen. Nach dem Lauf gab es im Lagerhaus dann noch ein feines Dessert.

Donnerstag, 3. Mai
Fabian, Andreas, Marco, Anja

Heute Morgen wurden wir erst um 9:00 geweckt. Nach einem kraftvollen Frühstück, mussten wir die Karten für den Lauf abzeichnen. Heute ist Annalena zum Sisueli gekührt worden. In diesem Training ging es vor allem um Höhenkurven. In diesem Training gab es eine Postenbeschreibung, auf der zu sehen war, wo der Posten genau stand. Diese Übung fand im selben Wald statt, wie der Wettkampf des letzten Samstages. Da es heute ziemlich heiss war, suchten viele nach dem Lauf einen erfrischenden Brunnen. Das Mittagessen assen wir, erstmals draussen, beim Lagerhaus. Am Nachmittag stand eine Schatzsuche auf dem Programm. Nach diversen Aufgaben hatte das eine Team den Schatz gefunden. Es war eine Packung Mohrenköpfe. Nachher spielten die einen Rugby. Zum Abendessen gab es Tomatenrisotto. Es war köstlich. Zum Dessert gab es Fruchtsalat.

Freitag, 4. Mai
Philipp, Clelio, Michi, Lord Fox

Am Freitagmorgen genossen wir einen feinen Zmorge. Nach dem Zmorgen machten wir uns auf den Weg nach Ascona wo wir unser erstes Training absolvierten. Ausnahmsweise rannten wir mit dem Badge, weshalb wir auch herausfanden dass Moritz am schnellsten war aber ein Posten nicht hatte.
Am Nachmittag stand die Lagerstaffel vor der Tür, und wir konnten uns bei guten Bedingungen und einer super Bahn in die lang erwartete Staffel hineinstürzen. Die Läufer der ersten Strecke kamen mit grossen Abweichungen der Siegerzeit an den Übergangsposten, aber es waren noch alle wohlauf. Bei den Läufern auf der zweiten Strecke passierte nichts ungewöhnliches (ausser das einige Läufer ziemlich suchten). Da das Wetter zu kippen drohte, wurde die folgenden Läufer bereits früher auf ihre Strecke geschickt. Als die zweiten Läufer den Übergangsposten passierten, durften die Läufer der dritten Strecke starten und als die Zweiten im Ziel waren durften die Vierten starten. Nach einem Sturz von Philipp brachen fast alle Schlussläufer ihren Lauf ab. Philipp tat der Fuss weh aber nach einem Besuch im Spital stand fest: Nichts verletzt. Nach dem Znacht (Polenta) gab es einen Spieleschlussabend. Marco war beim Black Jack, Bluff und Arschlöchlen am besten. Nach einem abschliessenden Werwölflen gingen alle zu Bett.

Samstag, 5. Mai
Mündi

Der krönende Lagerabschluss begann mit aufstehen in aller Herrgottsfrühe. Nach einer beeindruckenden Putzaktion der ganzen Gruppe war die Haus-Abgabe ein Kinderspiel. Danach gings in zwei gugelifuhren nach Locarno und dann mit dem Zug wieder in Richtung Deutschschweiz und der Sonne entgegen. :)

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