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OL-Juniorenlager in Aarburg

Helena Laasch, 14. Mai 2018

Sonntag

Am Morgen haben wir den Galgener OL erfolgreich bestritten. Vor Ort assen wir unseren Lunch. Es war sehr heiss. Danach fuhren wir mit den Büslis zu unserem Pfadiheim in Aarburg. Nachdem wir uns in den Schlägen eingerichtet haben, gab es eine Spiel& Kraft Session. Zur Lager-Olympiade machten wir eine nicht Lach-Challenge. Danach hatten wir Freizeit. Während die meisten Fussball spielten, erkundeten die einen die Burg unmittelbar über dem Pfadiheim und die anderen spielten Minitennis. Zum z Nacht gab es Spaghettti. Und jetzt müssen wir diesen Bericht schreiben.

Jan, Tobias, Silvan

Montag

Als wir früh am Morgen aus unserem Schlaf gerissen wurden, waren wir alle ein Bisschen schlecht drauf. Das phänomenale Frühstück munterte uns jedoch wieder auf und wir waren alle pünktlich um neun Uhr bereit, unseres Morgentraining im nahegelegenen Wald in Angriff zu nehmen. Der Weg zum Start war lang und steil, vor allem der Schlussteil war ein Bisschen abenteuerlich gelegen… Vom Startpunkt aus sah man über das ganze Tal, welches nahezu senkrecht unter uns lag. Den OL nahmen wir mit einer langen Steigung in Angriff, was nicht so sehr zu unserem extensiv geplanten Training beitrug. Schon während dieser ersten Steigung wurde uns klar, dass es schwierig werden würde in diesem steilen Gelände eine extensive Trainingseinheit durchzuführen. Ohne Verletzungen und mit einem guten Gefühl kamen wir alle wieder im Lagerhaus an, um gemeinsam das wohlverdiente Mittagessen zu geniessen. In der Mittagspause vergnügten wir uns alle zusammen mit Gemeinschaffts- und Ballspielen. Schon bald ging es weiter in Richtung Zofingen, wo unser Stadtsprint stattfand. In drei Kategorien mussten wir jeweils zwei Runden laufen, in welchen Diverse (Namen werden nicht genannt…) mit einem fehlenden oder falschen Posten zurückkamen. Je näher der Abend rückte, umso schlechter wurde das zu Beginn traumhafte Wetter und einige Zeit nach unserer Ankunft fing es an zu Regnen. Zum Znacht gab es Riz Casimir und wir verschlangen das fein zubereitete Essen sehr schnell. Nach dem Essen war natürlich als erstes der Bericht dran. Jetzt ist es halb 8 und wir müssen nun diesen Bericht abschliessen, denn das Programm sagt jetzt Auswerten und Lagerolympiade. Wir freuen uns alle schon jetzt auf den morgigen Tag, an welchem ein Kompasstraining und der Vampir-OL auf dem Programm stehen werden.

Simon, Silas, Jonah, Yannic

Dienstag

Wir sind um 7:15 aufgestanden. Danach haben wir gefrühstückt. Wir mussten uns bereit machen für das Kompasstraining im Langholz-Süd. Der Wald war wunderschön. Dann haben wir Zmittag gegessen. Es gab Brötchen mit Beilage. Wir sind in die Büssli eingestiegen und sind nach Zofingen gefahren. Dort haben wir eine Zofingen-Ortskenntniss-Jagd gemacht. Diese Jagd haben wir in Vierergruppen bestritten. Danach sind wir zurück ins Lagerhaus gefahren und die einen sind die Burg besichtigen gegangen. Um 18:00 gab es Nachtessen. Es gab Spaghettiauflauf und Reis. Wir haben die Karten ausgewertet und gingen dann um 21:00 in den Wald für den Vampir-OL. Dort mussten wir möglichst viele Posten sammeln ohne von einem Vampir gefressen zu werden. Um 22:00 war es fertig und wir gingen zurück ins Lagerhaus um Dessert zu essen und schlafen gehen.

Mittwoch

Heute wurden wir erst um 07:45 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Mitteldistanz-Training. Bereits beim Einlaufen überfiel uns ein Pollenregen. So, dass wir nachher ziemlich gelb waren. Das Training war trotzdem cool. Im Ziel gab es für uns Wasser, Tee und Müsliriegel. Danach fuhren wir in den überhitzten Bussen zurück zum Lagerhaus um Mittag zu essen. Als wir ankamen strich uns der Duft von Würstchen um die Nase. Zu den Würstchen gab es Chips und Salat. Was am Schluss auch nicht fehlen durfte waren die Marshmallows. Nach einer kleinen Mittagspause wanderten wir auf einen Berg, der unendlich hoch schien. Zum hinunterlaufen haben wir die 1000-Treppe benutzt. Nach dem wir unten angekommen waren zitterten unsere Beine. Mit Ehrfurcht sahen wir das andere Leute die Treppe von unten nach oben benutzten, oder sogar rannten. Da wir ja OL-Läufer sind und nicht gerne Strassen benutzen nahmen wir eine Abkürzung durchs Unterholz und über eine Kuhweide. Heute durften ausnahmsweise die Jungs zuerst duschen. Danach war die Dusche so dreckig, dass die Mädchen nicht mehr duschen wollten (aber das haben sie dann doch gemacht). Wieder sauber machten wir uns ans Nachtessen. Es gab «Stocki mit Brätkügeli». Nach dem Essen bekamen wir einen IOF-Symbol Input. Nach einem Dessert hiess es für alle ab ins Bett, denn es war schon 10:30 Uhr.

Delia, Ulrike und Nicola

Donnerstag (Aus Sicht eines Leiters)

Heute mussten wir wieder früh aufstehen. Nachdem alle Sachen mit den anderen Leitern geklärt waren, bezüglich wer was mitnimmt. Ging es schon mit dem Postensetzer-Auto los. Wir fuhren zum Laufgebiet und schauten, wo es sich für die Büssli am besten Parken liess. Wir riefen kurz die Büssli-Fahrer, welche erst später mit den Kindern vom Lagerhaus losfuhren, an, um ihnen Bescheid zu geben. Ich hatte die Aufgabe Start und Ziel einzurichten während die anderen Posten setzen gingen. Heute stand die Lagerstaffel auf dem Programm. Mein Ziel war es möglichst professionell ein Wettkampfzentrum einer Staffel nachzubilden, damit die Kinder/Jugendliche es schon einmal üben können. Nachdem ich fertig aufgebaut hatte, kamen auch schon die Teilnehmer. Nach einer kurzen Erklärung, wie alles funktioniert, gab es auch schon den Massenstart von den langen Strecken. Das Staffelerlebnis fing an, es kamen Läufer zurück und übergaben dem nächsten Läufer. Zwischen seinen zwei Läufen, holte man sich kurz noch was zu essen, welches von der Küche organisiert wurde. Ich hatte die Aufgabe, dass alle Kinder auslesen und die Zeiten für die Rangliste aufzuschreiben. Schnell war der Lauf vorbei und die Teilnehmer sind nach Hause gefahren. Die Leiter bis auf die Büssli-Fahrer haben noch schnell aufgeräumt und sind dann auch zurück zum Lagerhaus gefahren. Dort angekommen stand noch Laufschule auf dem Programm. Michi hat sich ein paar verschiedene Übungen einfallen lassen, welche er sehr schön vorzeigte. Nach der Laufschule spielten wir alle zusammen noch beide Versionen vom Kettenfangis. Nach einem feinen Abendessen, fragten wir uns, ob man eigentlich eine SI-Einheit mit einer Drohne stempeln kann. Nach mehreren Versuchen kamen wir zum Schluss, dass es sehr schwierig ist, sofern das berührungslose Stempeln ausgestellt ist. Schon war es wieder halb acht und es wurde ausgewertet. Jeder Leiter hat eine eigene Gruppe an Kindern, welche er das ganze Lager durch begleitet bezüglich kurzen Theorie-Inputs vor dem Lauf und der Auswertung. Nachdem ich mit jedem aus meiner Gruppe kurz den Lauf angeschaut und analysiert habe, kam schon der Schlussabend. Der Schlussabend darf immer von den Lagerteilnehmern selber organisiert werden. Ich habe sie dabei bei Fragen und Materialbeschaffung unterstützt. Es ist ab und zu auch schön, wenn man nicht alles selber organisieren muss und einfach mal mitmachen darf. Es hat sehr viel Spass gemacht, vor allem das letzte Spiel. Es war eine Stafette, bei der zuerst das Gesicht in Wasser gehalten wurde, um nachher eine Süssigkeit aus Mehl herauszufischen (natürlich mit dem Mund). So hatten alle viel klebriges Mehl um den Mund herum. Einige fanden es unfair, dass die Organisatoren nichts abbekamen und eine grosse Wasser-Mehl-Schlacht beging. So war der Abend auch schon wieder vorbei und alle kehrten nach einem guten Dessert ins Bett. Ein paar schwatzten noch, aber das war uns Leitern egal, denn es war ja der letzte Abend.

Helena

Freitag

Nachdem wir das ganze Haus geputzt haben, mussten wir wieder auf den Berg mit der 1000er Treppe laufen. Es gab ein Down-Hill-OL von oben nach unten. Nachher sind wir wieder zum Lagerhaus gelaufen und haben dort Mittag gegessen. Leider war das Lager jetzt schon vorbei und wir sind alle nach Hause gefahren

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