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Jahrmarkt für Sportbegeisterte / Zürcher OL 2023

Hannes Zaugg, 26. September 2023

Am 24. September wurde im Sportzentrum Schachen das Zürcher Sportfest durchgeführt. Zwar verdeckte am frühen Morgen der Hochnebel noch den Himmel, der löste sich jedoch schnell auf und machte der Sonne Platz, was sich positiv auf die Teilnehmenden auswirkte: es herrschte eine lockere und fröhliche Stimmung. Insgesamt rund 1'500 Personen sahen sich in Bonstetten um oder nahmen am gleichzeitig stattfindenden Zürcher OL teil. Der Gang ins Wettkampfzentrum lohnte sich jedenfalls, denn Säuliämtler Sportvereine gaben Einblick in ihre Aktivitäten, der eine oder andere Besucher respektiv Besucherin dürfte so seine künftige Sportart gefunden haben.

Vielfalt pflegen

Das Spezielle am Zürcher Sportfest ist die Vielfalt an lokalen Vereinen, die ihre – mehr oder weniger bekannte – Sportart präsentieren. In Bonstetten waren es rund zwei Dutzend Klubs, die sich der Öffentlichkeit präsentierten. Um dies zu fördern, lud das Sportamt die Teilnehmer zu einem Rundgang mit «Games» ein, wo an verschiedenen Ständen die Geschicklichkeit in ihrer Sportart bewertet wurde. Wer fünf solcher Games-Stationen absolvierte, der beteiligte sich an einer Auslosung, bei der attraktive Preise zu gewinnen waren. Das Zürcher Sportfest war zudem Schauplatz des Schüler:innen-Cups in drei Klassen, bei dem verschiedene Teams zum Wettkampf antraten. Und drittens wurde der Zürcher OL im Rahmen dieser Veranstaltung durchgeführt. Die Orientierungsläufer waren übrigens die erste und lange Zeit einzige Sportgruppe, welche beim Zürcher Sportfest mitmachten und mehrere Tausend Läuferinnen und Läufer stellten.

Inoffizielle "OL-Meisterschaften"

In diesem Jahr waren es noch rund 700 Teilnehmende, die zum Zürcher OL antraten, die meisten in speziellen Kategorien wie «Familien» und «Sie+Er», die sonst kaum angeboten werden, aber bei Vielen sehr beliebt sind. Sie werden deshalb auch als inoffizielle Meisterschaften wahrgenommen und bilden das Rückgrat des Zürcher Orientierungslaufs. In der Königsklasse (Herren A) holte das Team vom Nachwuchskader ZH/SH den Siegerpokal, bei den Damen A waren es die Zimmerbergerinnen, die sich an die Spitze setzten. Und in der höchsten Familien-Kategorie (FAMA) holte sich der Stucki-Clan aus Winterthur die begehrten Lorbeeren. Die OLG Säuliamt kam kaum zum Rennen, denn viele Aktive halfen beim Postensetzen, erwarteten die Teilnehmerinnen an Start und Ziel usw. Eine Premiere war die Bahnlegung, die von einer Nachwuchs-Läuferin (Anna Stüdeli) vorgenommen wurde, mit gezielter Unterstützung durch ihren Vater (Thomas Stüdeli).

Spezielle OL-Formen

Doch nicht nur der klassische Wald-OL wurde am Zürcher Sportfest praktiziert, für die Kinder wurden zwei OL’s im und um das Wettkampfzentrum angeboten: Der Schnürli-OL für die ganz Kleinen und der Schulhaus-OL für ihre älteren Geschwister. Beim Schnürli-OL wird der Weg durch eine Schnur vorgegeben, es geht aber ebenso über Stock und Stein, allerdings auf einem gut überblickbarem Gebiet. Den Schulhaus-OL kennen die Schülerinnen und Schülern aus dem Unterricht (SCOOL), wo auf einer Schulhauskarte, auf der viele sichtbare Details eingetragen sind, ein Parcours abzulaufen ist; also ein richtiger OL aber auf das Schulhaus-Areal beschränkt. Beide Formen wurde rege und vielfach gleich mehrmals genutzt; der von der Familie Müller Werder betriebene Stand konnte sich jedenfalls nicht über Interessenten beklagen.

Das Suchen nach dem richtigen Posten macht vielen Spass, doch nicht alle wollen dabei rennen. Für diese Personen jeglichen Alters bietet Severin Schmid seit mehreren Jahrzehnten den Walking OL an, der auch beim Zürcher Sportfest grossen Anklang fand, nahmen daran doch Junge und Alte teil. Die Rückmeldungen waren auch hier sehr positiv. Im Gegensatz zum klassichen OL, bei dem die Posten (im Wald) gesucht werden müssen, ist beim Walking OL der Weg vorgegeben und sind die Posten in der Karte am richtigen Ort einzuzeichnen. Dazu kommen auf dem vorgezeichneten Weg etliche Überraschungen, beispielsweise als Belohnung Süssigkeiten in der unterwegs zu passierende Futterkrippe oder der Plüschbär im Bärengraben.

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