Am Freitagnachmittag, 22. April, trafen wir im Ecomusée d'Alsace ein, für den Prolog. Dieses Freilichtmuseum erinnert an das Ballenberg-Museum.
Der Lauf fand dann zum Teil in den Gassen und auf den kleinen Brücken des Museums statt und auch noch im naheliegenden Wald und Sumpfgebiet. Die Brennesseln und Brombeeren haben vor allem bei jenen Läufern ein Andenken hinterlassen, die ohne Stulpen unterwegs waren.
Am Abend fuhren wir dann nach Sewen ins Hôtel-Restaurant des Vosges. Bei einem Bier sassen wir gemütlich am Bach unter einem grossen Baum. Wir wurden dann mit einem sehr feinen Abendessen verwöhnt.
Wir lernten 3 Generationen Kehrer kennen, die Jüngsten waren Julian und Sarina. Manch einer sass am Boden und spielte mit den zwei aufgeweckten Kindern.

Am Samstag fand dann die 1. Etappe statt. Mit dem "certificat medical de non-contre indication a la pratique de la course d'orientation en competition" im Gepäck, fuhren wir zum Laufgebiet. Es war ein schöner Lauf und die Bahnen waren interessant.
Die 1. & 2. Etappe fand auf der Buchberg-Sägekopf-Karte statt. Das Gelände war steil und die Bahnen anspruchsvoll.
Für Berti und Martin haben wir Geschenke gekauft, um uns für die tadellose Organisation zu bedanken. Sarina war die "Gschänklifee", was sie ausgezeichnet machte.
Am Abend assen wir wieder sehr fein im Hotel und tranken auch feinen Wein dazu. Manchmal erreichte einem eine komische Kräuter-Oel-Wolke. War da eine Kräuterhexe anwesend? Einige Säuliämtler wurden mit diesem Wiewohl-Oel behandelt, gegen verschiedenste kleine Sportverletzungen. Uebrigens dieses Oel kann bei "Physiotherapien Thorsteinsen" am Bahnhog Bonstetten-Wettswil gekauft werden. "Schmunzel".
Die 3. Etappe fand dann auf der Karte "Tannenwald" statt. Schon gut eingelaufen von den 3 vorherigen Läufen, begaben wir uns mit einer weiteren Knisterkarte in den Wald. Es war ein schöner Lauf. Anschliessend wurden wir im Zielgelände von der Sonne geröstet, bis endlich die Rangverkündigung stattfand.
Und hier unsere Gewinner und Gewinnerinnen:
Yvette Zaugg (2.), Andi Müller (1.), Seline Stalder (1.) und Roman Veronesi (2.)

Die Ostertage waren sehr schön und gemütlich. Wir haben gelacht, geschwitzt und fein gegessen. Sie werden mir in guter Erinnerung bleiben.
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